Hypnosezentrum Harzheim

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Rückführung - Erfahrungsbericht - Esther - Beziehungsprobleme

Die junge Esther hat stets das Gefühl, dass ihre Gefühle nicht erwidert werden. Wenn sie objektiv darüber nachdenkt, dann weiß sie, dass dies eine Fehleinschätzung ist. Dennoch fällt sie immer wieder leicht in diese Gedankenschleife, die sie sehr belastet. Nun möchte sie wissen, ob der Grund dafür eventuell aus einem vorherigen Leben stammt, da sie sicher ist, dass es im jetzigen Leben keine Veranlassung zu diesen Denkmustern gibt.

Recht schnell kann sie die ersten Bilder wahrnehmen und befindet sich auf einem großen gepflasterten Platz. Sie ist ein Mädchen von etwa 14 – 15 Jahren und heißt Tanja. Neben ihr steht der Vater und beide haben sich chic angezogen. Es ist das Jahr 1903 in St. Petersburg. Der Vater ist Diplomat und geht gerne auf die Jagd.

Eine Kutsche hält vor dem großen Haus und eine Frau mit großem Kleid und feinen Schuhen steigt aus. Die Dame ist die Tante – die Schwester des Vaters. Die Tante begrüßt alle und gemeinsam gehen sie die Treppe hinauf. Oben steht eine weitere Frau – es ist die Mutter. Alle betreten das Haus. Es ist sehr weitläufig, viele Bedienstete kümmern sich um das Wohl der Gesellschaft. Die Tante schaut „von oben herab“ auf alle, obwohl sie selbst „nur eine Angestellte“ ist. Esther/Tanja mag sie nicht.

Im Teezimmer wird der Tee getrunken und die Erwachsenen unterhalten sich über Politik. Der 5jährige Bruder Alexander ist ebenfalls anwesend. Die beiden Kinder langweilen sich und spielen auf dem Boden. Die Tante belächelt alles. Die Mutter schimpft, dass die Kleidung schmutzig werden könnte. Plötzlich kommt der Jagdhund des Vaters ins Zimmer. Ihm folgt ein Bediensteter, der sich entschuldigt und den Hund wieder aus dem Zimmer bringt.

Die Kinder dürfen nun eine halbe Stunde in Begleitung einer Zofe in den Garten spielen gehen. Es ist ein großer Garten – eigentlich nur Wiese mit einem Teich/Brunnen. Der Teich wird durch einen Wasserspeier mit Löwengesicht gefüllt. Im Teich sind verschiedene Fische, auch Goldfische. Der Gärtner kommt und sieht nach dem Rechten.

Beim Spielen am Rand des Teiches fällt plötzlich der kleine Alexander in das Wasser. Weder er, noch jemand anderes kann schwimmen. Er verheddert sich in den Wurzeln der Seerosen und ertrinkt. „Ich kann sein Gesicht zwischen den Blättern der Seerosen sehen.“ Die Zofe schreit, alle schreien, keiner hilft. Keiner will sich die Kleidung verschmutzen.

Die Eltern eilen herbei und die Mutter gibt Esther/Tanja die Schuld am Tod des Bruders. Die Mutter wird hysterisch und steigert sich immer weiter in Vorwürfe an die Tochter. Sie will die Tochter ins Internat oder ins Waisenhaus – obwohl sie keine Waise ist – schicken. Eigentlich habe sie sowieso keine Kinder haben wollen.

Inzwischen hat der Gärtner den toten Bruder ins Gras gelegt, die Zofe weint. Die Mutter weist den Gärtner an, das Kind ihr aus den Augen zu schaffen und „wie Müll zu entsorgen“.

Nun bietet sich überraschend die Tante an, die Erziehung des jungen Mädchens zu übernehmen, was die Mutter vehement ablehnt. Sie beharrt auf dem Waisenhaus. Die Tante wiederholt ihren Vorschlag, da die Idee mit dem Waisenhaus ja Unsinn sei. Nun reagiert die Mutter wie eine Furie: die Kinder waren ihr immer eine Last, nur wegen des Geldes habe sie dies alles auf sich genommen. Der Vater lässt den Arzt verständigen und will die Mutter wegen Unzurechnungsfähigkeit in die Psychiatrie einweisen lassen. Davon ist sie schockiert, weint nun selbst und tut sich selber leid.

Die Tante wiederholt nun nochmal ihren Vorschlag und die Mutter „rastet völlig aus“. Mit vereinter Kraft ist es dem Arzt jetzt möglich, der Mutter eine Spritze zu geben. Diese sackt nun völlig emotionslos zusammen und wird fortgebracht. Der Vater und die Tante unterhalten sich darüber, dass solches Benehmen sich in der letzten Zeit sehr gehäuft habe.

Esther/Tanja geht hinauf in ihr Zimmer. „Ich habe ja noch eine kleine Schwester!“ In einer großen Wiege liegt ein 6 Monate altes Baby. Es ist die kleine Schwester Anastasia. „Sie ist mein kleines Herzchen.“ Sanft wiegt sie das Bettchen der Kleinen.

Mit einem Male springt die Tür auf und die Mutter stürmt wie von Sinnen in das Zimmer. Sie schreit, dass die Tochter nun versuche, auch Ihr Baby umzubringen. Die Mutter springt auf sie zu und fasst ihr unter die Kehle. Der Vater betritt das Zimmer und schreitet dazwischen. Die Tochter flüchtet aus dem Zimmer und fällt die Treppe hinunter. Nun packt sich die Mutter das Baby und folgt ihr damit die Treppe hinunter. Sie beschuldigt die Tochter nochmals am Tod des Bruders Schuld zu sein.

Ganz überraschend nimmt die Tante nun das junge Mädchen in den Arm und tröstet sie. Die Mutter sei vom Teufel besessen. Die Bediensteten sollen ihr das Baby wegnehmen. Danach schenkt die Mutter der Tochter noch einen wahnsinnigen Blick, bevor sie weggebracht wird.

Esther hat im Nachgespräch erkannt, dass die lieblose Mutter des Vorlebens keine Macht mehr auf ihre heutigen Beziehungen und Gefühle haben darf und sie es wert ist, die liebevollen Zuwendungen anderer annehmen zu dürfen.